9. Spieltag 1920

Ernüchternder Hinrundenabschluss

- Alle Teams verlieren; Damen unglücklich;

Herren 2 trotz Bestleistung

 

Der neunte und letzte Spieltag der Hinrunde endete katastrophal für die Keglerinnen und Kegler der SKG Gräfenhausen. Jede Mannschaft ging leer aus, trotzdem kann man in zwei Wochen, wenn zum Abschluss des Jahres noch der erste Rückrundenspieltag ansteht, das Jahr noch versöhnlich ausklingen lassen. Die ersten Damen verloren auswärts unglücklich, obwohl man einen guten Auftritt hinlegte. Die erste Herrenmannschaft kam nicht ganz an das gewohnte Heimniveau heran und hatte keine Chance gegen den Tabellenzweiten der Hessenliga. Die Reserve zeigte endlich mal wieder eine starke Heimleistung, erkegelte sogar Heimbestleistung, hatte aber das Pech einen noch stärkeren Tabellenführer zu Gast zu haben. Die SoMa konnte auswärts ebenfalls nicht Punkten. Das Wochenende endete komplett punktlos. Beste Spielerin des Wochenendes wurde Rosi Müller mit 545 Kegeln. Bester Spieler wurde Mirko Heger mit 591 Kegeln.

1. Herrenmannschaft

Die erste Herrenmannschaft hatte in ihrem Heimspiel den Tabellenzweiten SG Stockstadt/Biebesheim zu Gast. Als erstes gingen für die SKG Harald Zimmermann und Jörg Knell auf die Bahnen. Zimmermann (528) verpatzte zwar den Start in die Partie auf der ersten Bahn, bewies in der Folge jedoch Nervenstärke, spielte drei gute Bahnen und konnte den MP letztlich doch noch erringen. Knell (551) gewann in seinem Duell zwei Bahnen und musste zwei abgeben, sodass der MP über die Kegelzahl vergeben wurde. Hier hatte er mit 15 Kegeln das Nachsehen, der MP ging an die Gäste. Insgesamt lag man mit 36 Kegeln hinten. In der Mittelpaarung lieferte sich Roland Weisener (543) ein enges Duell mit seinem Gegenspieler, er behielt aber letztlich die Nase vorn. Die andere Paarung bot Kegelsport auf allerhöchstem Niveau. Hier duellierte sich Mirko Heger (Tagesbester SKGler mit sehr guten 591) mit dem Stockstädter Danny Schneider (überragende 623). Heger hatte trotz sehr guter Performance am Ende kaum eine Chance gegen den furios kegelnden Schneider. Vor dem Schlusspaar stand es nach direkten Duellen ausgeglichen 2:2, nach Kegeln führte Stockstadt mit 61 Kegeln. In der Schlusspaarung taten sich sowohl Joachim Wagner (540) als auch Robin Lang (541) schwer. Beide verloren ihr Duell, beide MP gingen an die Gäste, die auch nach Kegeln am Ende deutlich besser waren (3294 zu 3394 Kegel, 2:6 MP). Durch die Heimniederlage schließen die ersten Herren die Hinrunde auf einem soliden fünften Platz ab. In zwei Wochen folgt zum Abschluss des Jahres der Rückrundenauftakt zuhause gegen die punktgleiche Bundesligareserve von Olympia Mörfelden.

2. Herrenmannschaft

Im Anschluss an die erste Mannschaft empfing das zweite Herrenteam den Tabellenführer der Gruppenliga 1, den KC Kahl. Vom Start weg entwickelte sich eine vom Niveau her sehr gute Partie, die dem vorangegangenen Hessenligaspiel in nichts nachstand. Jörg Maurer (562) spielte kontant gut und machte den ersten MP für die Gastgeber. Gerald Lang (neue PB mit 555) spielte ebenfalls gut, hatte jedoch in seinem Duell knapp das Nachsehen. Insgesamt führte man nach dem Startpaar mit 18 Kegeln. In der Mitte bewies Reiner Bauer (522) Nervenstärke, im letzten Wurf erzielte er mit nur zwei Kegeln Vorsprung den wichtigen MP. Spielentscheidend war im Mittelpaar bereits das Duell des Duos Konstantin Kaiser/Benno Poth (zusammen 480 Kegel), welches gegen einen der Schnittbesten Spieler der Liga, Marcel Wrase (sehr starke 610), nicht den Hauch einer Chance hatte. Hier verlor man so viele Kegel, dass bereits vor dem Schlusspaar nur noch ein Unentschieden möglich erschien. Hierzu mussten Jan-Philipp Nothnagel und auch Kai Köhler ihre direkten Duelle für sich entscheiden. Den Kegelrückstand von 110 Kegeln aufzuholen, war nur in der Theorie möglich. Beide Schlussduelle fanden auf Augenhöhe statt, in keiner Paarung zog ein Spieler dem anderen davon. Leider verloren Köhler (neue PB mit 566) und Nothnagel (gute 565) trotz sehr guter Leistungen beide knapp gegen die sehr starken Kahler, die beweisen konnten, dass sie zurecht ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen. So musste die zweite Herrenmannschaft sich trotz neuer Mannschaftsbestleistung deutlich geschlagen geben (3250 zu 3365, 2:6) und schließt die Hinrunde ohne Heimsieg auf Rang acht ab. In zwei Wochen empfängt man die SG Stockstadt/Biebesheim II und erhofft sich zumindest hier einen ersten Heimsieg zum versöhnlichen Jahresabschluss.

Damenmannschaft

Die Damenmannschaft der SKG reiste an ihrem letzten Hinrundenspieltag nach Lorsch zur SG Lorsch/Bensheim II. In der Startpaarung mit Rosel Wirges (519) und Gerdi Neumann (539) konnten beide Mannschaftspunkte errungen werden. Die Mittelpaarung konnte zudem mit 30 Kegeln plus auf die Bahnen geschickt werden. Dort schafften es trotz guter Leistung weder Rosel Ambrosch (503) noch Jutta Gültling (502) einen Mannschaftspunkt zu erzielen. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen, in der Gesamtkegelzahl lag man nun mit knappen 15 Kegeln hinten. Die Schlusspaarung war nun gefragt. Hier zeigte Tanja Stork eine gute Leistung (530), musste sich ihrer Gegenspielerin allerdings knapp geschlagen geben. Tagesbeste Gräfenhäuserin wurde Rosi Müller mit 545 Kegeln, die ihren MP einfahren konnte. Beide Mannschaften entschieden jeweils drei Duelle für sich, sodass am Ende die Gesamtkegel über Sieg und Niederlage entscheiden mussten. Hier lag die SKG mit nur sieben Kegeln hinter den Gastgeberinnen (3144 zu 3137), wodurch das Spiel mit 5:3 an die SG Lorsch/Bensheim II ging. Man verpasst somit den Sprung auf Platz zwei der Hessenliga nur um ein Haar.

Mixmannschaft

Die SoMa trat ebenfalls in Lorsch an bei der Mix-Mannschaft des SKV Lorsch. In der Startpaarung hatten Nicole Kasper (329) und Karin Knell (365) das Nachsehen gegen ihre jeweiligen Gegenspieler und verließen die Bahn mit einem Rückstand von 57 Kegeln. In der letzten Paarung konnten weder Petra Steiger (395), noch Piere Kümmel (388) trotz solider Leistungen etwas gegen die stark agierenden Gastgeber ausrichten. Das Spiel musste man deutlich verloren geben. Endstand: 1617 zu 1477.

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