Pressebericht 3.Sp.

Erste Herren werfen Bahnrekord

- Jörg Knell mit Tausender!

Am dritten Spieltag standen für Gräfenhausens Keglerinnen und Kegler nur drei Partien auf dem Programm. Die Spiele der dritten Herrenmannschaft und der SoMa, beide in Groß-Zimmern, sind auf Anfang November verlegt worden. Während die Auswärtsmisere unserer Teams weiter anhält, konnte zumindest die erste Mannschaft auf heimischen Bahnen die Fahne hochhalten. Und das auf spektakuläre Art und Weise. Neben zwei persönlichen Bestleistungen, darunter ein „Tausender“, konnte ein neuer Heimrekord aufgestellt werden, der gleichzeitig auch den neuen Bahnrekord auf den Bahnen im SKG-Vereinsheim darstellt. Beste Spielerin des Wochenendes wurde Elvira Ludwig mit 417 Kegeln, bester Spieler wurde Jörg Knell mit der neuen persönlichen Bestleistung von 1008 Kegeln.

Herren 1

Eine regelrechte Galavorstellung auf heimischen Bahnen konnte die erste Herrenmannschaft im dritten Saisonspiel gegen VKH-NWA Ginnheim abliefern. Gleich in der Startpaarung konnten Stefan Maurer und Jörg Knell das Spiel vorentscheiden und den Gästen 184 Kegel abnehmen. Stefan Maurer konnte mit 959 Kegeln überzeugen, sah jedoch im Vergleich mit seinem Partner Jörg Knell etwas blass aus. Dieser erwischte nämlich einen glänzenden Tag und erzielte, nachdem er es in der Saisonvorbereitung mehrfach im Training andeutete, einen seltenen „Tausender“, den erst sechsten in der langen SKG-Kegelhistorie. Diese 1008 Kegel bedeuten nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch Vereins-Einzelheimrekord. Beflügelt von den hohen Ergebnissen ihrer Kollegen, konnten auch Jan-Philipp Nothnagel (953) und Mirko Heger (983, persönliche Bestleistung) starke Leistungen abrufen und die Führung gegen überforderte Ginnheimer auf knapp 400 Kegel ausbauen. Joachim Wagner (914) und Robin Lang (940) komplettierten das Ergebnis auf insgesamt überragende 5757 Kegel, welche nicht nur einen neuen Heim-Mannschaftsrekord bedeuten, sondern auch Bahnrekord in Gräfenhausen. Nie zuvor wurde die Marke von 5700 Kegeln in Gräfenhausen übertroffen. Auch auswärts gelang dies der ersten Mannschaft erst ein Mal. Den Rückenwind dieses Traumergebnisses hofft man nun am kommenden Kerwewochenende ausnutzen zu können. In Sachsenhausen steht das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Endstand: 5757 zu 5151.

Herren 2

Die zweite Herrenmannschaft trat auswärts in Arheilgen an. Aufgrund des anhaltenden Personalnotstands, musste man im dritten Spiel bereits zum dritten Mal mit verändertem Personal antreten. Zu Beginn des Spiels konnten Gerald Lang (843) und Michael Bach (834) noch halbwegs überzeugen und mit knappen 4 Kegeln in Führung gehen. Im Mittelpaar dauerte es allerdings nicht allzu lange bis die Hausherren ihre Heimstärke ausspielten. Ralf Paland (776) und Piere Kümmel (746) hatten nicht viel entgegensetzen und man musste einen hohen Rückstand in Kauf nehmen. Im Schlusspaar teilten sich Christoph Lang und Jörg Maurer die 200 Wurf und erzielten zusammen 806 Kegel. Harald Zimmermann war an diesem Tag der einzige Lichtblick mit seinen 877 Kegeln. Auch das zweite Auswärtsspiel der Saison ging verloren. Wie sich bereits vor der Saison andeutete, müssen die Punkte auf heimischem Geläuf erobert werden. Nächste Woche empfängt man an Kerb allerdings den Topfavoriten der Gruppenliga, den SVS Griesheim. Hier wird man schon eine Topleistung abrufen müssen, will man dem Favoriten ein Bein stellen. Endstand: 5041 zu 4882.

Damen 1

Die Damen reisten zu ihrem Auswärtsspiel zu den Damen von Rot-Weiß Nauheim. In der Startpaarung spielten Tanja Stork (398) und Gerdi Neumann, die mit nur 334 Kegeln einen rabenschwarzen Tag erwischte. So ging man mit 44 Kegeln Rückstand in die nächste Paarung. Die Mittelpaarung mit Rosel Ambrosch (404) und Jutta Gültling (412) ließen die SKG-Damen wieder hoffen. Die Spielerinnen von Nauheim hielten allerdings dagegen. Es blieb bei einem Rückstand von 35 Kegeln. Eine nicht einfache, aber dennoch machbare Aufgabe für die Schlusspaarung. Elvira Ludwig spielte mit 417 das beste Ergebnis des Tages. Rosi Müller beendete das Spiel mit 395. Leider konnte man in diesem Durchgang nichts gegen die Gastgeberinnen gut machen. Das Spiel ging verloren. In der nächsten Woche empfängt man die Damen der TuS Rüsselsheim. Mit einem ähnlich guten Auftritt wie im ersten Heimspiel, dürfte ein weiterer Heimerfolg im Bereich des Möglichen liegen. Endstand: 2397 zu 2360.

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